Muskelentwicklung: Floaten optimiert die Vorteile von Fitness- und Sporttraining. Dort stimulieren intensive Übungen die Muskelentwicklung.Die wirkliche Kraftsteigerung vollzieht sich jedoch während der Entspannung - normalerweise 30 bis 40 Stunden nach dem Stimulus. Die tiefe Entspannung im Floatarium verbessert den Blutkreislauf und steigert Wachstum und Regeneration des Muskelgewebes.
Milchsäure/Lactat: Schweres körperliches Training kann zu einer schnellen Anreicherung von Milchsäure/Lactat in den Muskeln führen, welche wir als Schmerz, Müdigkeit und Krampf erfahren (Muskelkater). Diese Effekte können einige Tage anhalten. Darüber hinaus wird auch ein Zusammenhang mit Gefühlen, wie Depression und Unruhe, eine Art Zusammenbruch nach einer Anstrengung, gesehen. Floaten kann die Auswirkungen der Milchsäure reduzieren und andere Abfallstoffe aus dem Körper entfernen. Das reduziert auch das Risiko des "Übertrainierens".
Muskelansteuerung: Die meisten Sportverletzungen rühren nicht vom Kontakt, z.B. mit dem Sportgerät her, sondern von der falschen Muskelanspannung. Floaten lockert erwiesenermaßen die Muskeln. Athleten erreichen einen höheren Beherrschungsgrad über ihr autonomes Nervensystem, wodurch sich das Risiko auf Verletzungen während des Trainings oder im Wettstreit verringert. Und selbst wenn Verletzungen auftreten, beschleunigt Floaten den Regenerationsvorgang und mindert die Schmerzen durch die Produktion von Endorphinen.
Synchronismus von Körper, Geist und Gefühl: Eine athletische Spitzenleistung hängt von dem Zusammenspiel von körperlichen, geistigen und emotionalen Fertigkeiten ab. Moderne Trainingsmethoden sind darauf ausgerichtet, dem Athleten zu helfen, sein Inneres zu beherrschen und einen selbstbeherrschten Synchronismus von Körper, Geist und Gefühl zu entwickeln, der den sportlichen Meister auszeichnet. Die wirkungsvollste psychologische Technik, um gleichzeitig Leistungsfähigkeit und Selbstvertrauen aufzubauen, ist die Visualisierung. Im Floatarium kann der Athlet den Konzentrationsgrad erreichen, der für eine Visualisierung, welche einen starken Einfluss auf die Leistung hat, erforderlich ist.
Diese Technik gehört zu den allerneusten Entwicklungen in der Sportwissenschaft. Floatarien, die im Sporttraining eingesetzt werden, sind häufig mit Videobildschirmen ausgestattet. Im Floatarium gelangt der Athlet in einen entspannten, konzentrierten und sehr aufnahmefähigen Theta-Zustand des Gehirns. Anstatt sich eine perfekte Leistung vorzustellen, betrachtet der Athlet Wiederholungen exakt durchgeführter Bewegungsabläufe auf dem Bildschirm (bis 1000 Wiederholungen pro Stunde). Perfekte Sporttechnik kann als konditioneller Respons in das neuromuskuläre System programmiert werden. Studien an der Universität Stanford zeigen, dass eine Stunde dieser "Muskelgedächtnis-programmiermethode" besser ist als 10 Stunden wiederholten Übens auf dem Platz.