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Was ist Floating?
Dienstag, 01. Dezember 2009

Floating und Literatur / Hintergründe Der englische Begriff „to float” bedeutet „schweben”
und beschreibt den körperlichen Zustand in einem Floatarium. Das Floatarium besteht aus einem licht- und geräuschdichten Raum.  Dieser ist mit körperwarmer Salzsole gefüllt. Durch den hohen Salzgehalt schwebt man ohne eigene Anstrengung auf der Wasseroberfläche - ähnlich wie im Toten Meer. Die Muskeln braucht man nicht länger gegen den konstanten, nach unten gerichteten Druck der Schwerkraft abzustützen, welcher die Hauptursache für Verschleißerscheinungen an den Knochen, den Gelenken und im Gewebe ist. Die Muskeln können entspannen, und man treibt  schwerelos und frei wie ein Astronaut im Weltall.

Die Wasser- und Lufttemperatur wird konstant auf 34,5°C gehalten; das entspricht der Hauttemperatur im entspannten Zustand. Die Nerven an der Hautoberfläche nehmen keinen Temperaturunterschied mehr wahr - das bedeutet, es ist weder warm noch kalt. In der schwerelosen Ruhe scheinen sich die Grenzen des Körpers aufzulösen.

Wenn man in immer tiefere Entspannungszustände gelangt, scheint der ganze Körper aus dem Bewusstsein zu "verschwinden". Dieser Zustand kann tiefer, reiner und wohltuender sein als Schlaf. Das Schweben und die absolute Ruhe lösen einen einzigartigen Entspannungszustand aus. Die dabei freigesetzten Endorphine (Glückshormone) bewirken ein Gefühl tiefen Wohlbefindens; Stresserscheinungen sind aus dem Gesicht verschwunden; Gelassenheit breitet sich aus, und man sieht sofort frischer aus.

Es gibt verschiedene Floatarium-Formen. In Ozeanien floaten Sie in einer geräumigen Einzelpoolpyramide, die Ihren Floatingbesuch zum Erlebnis werden lässt. Sie können alleine oder auch zu zweit floaten. Wobei der Entspannungseffekt alleine leichter zu erreichen ist. Das Becken ist  2,50 x 2,50 Meter groß und 1,60 Meter hoch mit einer Wassertiefe von etwa 27 cm. Sie haben die Möglichkeit entweder zwischen zwei Lichtquellen (helle Poolbeleuchtung oder Sternenhimmel) oder Dunkelheit zu wählen. Je weniger Reize - desto tiefer ist die Entspannung. Da macht man spätestens beim zweiten Floatingbesuch gerne das Licht ganz aus. Zur Einstimmung werden Sie von sphärischen Klängen mit Unterwasserboxen begleitet.
 



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